Der Bauherr: Die Bahn

Das Volumen: 6 Mio. DM

Das Bauwerk:
Der Rückbau von Bahnübergängen wird vom Gesetzgeber gefördert und gefordert. So ist u. a. Die Bahn bestrebt, möglichst alle höhengleichen Kreuzungen von Schiene und Straße zu beseitigen. In Steinbach geschah dies unter Anwendung des Gefriertunnelverfahrens.

Die Technik:
Bei der Durchpressung dieses Rahmenbauwerks wurde der Bahndamm bis in 2 m Tiefe eingefroren. Dadurch spart man sich den Einsatz der sonst üblichen Schwellenersatzträger zur Gleisabfangung. Um den Baugrund einzufrieren werden zahlreiche Gefrierrohre durch den Bahndamm gebohrt. Durch diese wird flüssiger Stickstoff geleitet. Während dieser verdampft entzieht er dem Boden so viel Wärme, dass innerhalb einer Woche eine zusammenhängende, fast 2 m starke Frostplatte entsteht. Dies erspart das Einbauen von Hilfsbrücken oder die Sicherung der Gleise durch eine Pfahlkonstruktion mit aufliegendem Trägersystem. Ein weiterer Vorteil ist, dass die Vorarbeiten ohne Beeinträchtigung des Zugverkehrs durchgeführt werden können. Lediglich während der Durchpressung wird der Zugverkehr aus Sicherheitsgründen auf 90 km/h beschränkt. Die Ausführung erfolgte in Arge mit Bilfinger Berger Freiburg und Ed. Züblin AG unter unserer technischen Federführung.

Die Ausführungszeit: Juli 1998 bis Dezember 1999
Max Früh GmbH & Co. KG
Brachfeldweg 21
77855 Achern
Telefon +49(0)78 41/68 07-0
Telefax +49(0)78 41/68 07-66
info@max-frueh.de
www.max-frueh.de
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